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Im Glauben der Inka war die Sonne (Inti in Quechua) die wichtigste Gottheit und wurde als Ehemann des Mondes angesehen. Die Sonne besaß die Macht zu heilen, die Ernten zu kontrollieren und den Menschen Erleichterung zu verschaffen.
Die Inka-Spirale steht für die Einheit und den ewigen Kreislauf des Lebens und verbindet sich mit Wasser und dem Weiblichen. Abalone-Muscheln helfen, Emotionen zu beruhigen und Ruhe zu schaffen.
Das Gänseblümchen symbolisiert Reinheit und Unschuld und wird im Falle der weißen Gänseblümchen zur Verführung verwendet. Die rosafarbenen stehen für eine sehr schüchterne und unschuldige Liebe und die blauen symbolisieren Treue.
Die Gänseblümchenblüte symbolisierte Mutterschaft und Geburt und wurde dadurch mit Liebe, Sinnlichkeit und Fruchtbarkeit assoziiert.
Die Wiphala ist die Flagge der Andenvölker und hat ihren Ursprung in der Aymara-Sprache. Sie symbolisiert die indigene Weisheit und verkörpert die Prinzipien der universellen Ordnung (Pachakama) und der kosmischen Mutter (Pachamama). Das Motiv zeigt oben die Sonne und den Tag und unten den Mond und die Nacht.
Das Andenkreuz, in Quechua „chakana“ genannt, bedeutet „Leiter zum Höchsten“. Es ist ein vierseitiges Leitersymbol, das eine Brücke zwischen der menschlichen und der göttlichen Welt schlägt und die niederen und höheren Reiche, die Erde und die Sonne miteinander verbindet.
Das Volk der Lambayeque um 750 n. Chr. war geschickt in der Metallurgie und Goldschmiedekunst und schuf den „Tumi“, einen zeremoniellen Dolch für Opfer an Gott Naylamp. Er symbolisierte göttliche Macht, Hierarchie, Prestige und Abstammung, die ausschließlich dem Adel vorbehalten waren.
Die Inka-Kultur betrachtete den Kolibri als himmlischen Boten, während der Kondor der wichtigste spirituelle Bote aus der oberen Welt war. Der Kolibri war wichtig für die Entwicklung des menschlichen Bewusstseins.